Freitag, 11. Juni 2010
Dieses Modell finde ich außerordentlich gut. Wenn schon Gebühren sein müssen, dann solche. Das bedeutet man zahlt erst nach dem Studium und gekoppelt ans Einkommen, wer zu wenig verdient muss nicht alles (nicht?) zahlen. (Also kein richtiger Kredit!)
Das ist die fairste Form von Studiengebühren die ich mir vorstellen kann, da hier nur das eigene erworbene Können berücksichtigt wird, nicht das Elternhaus oder die Herkunft. So die Theorie zumindest (Details könnten unter Umständen auch das Modell trüben.)
Was mir hier noch definitiv fehlt, auch wenn die Finanzierung zunächst etwas schwierig sein könnte, ist Bafög für alle. Dann wäre aber die 'Studiumfinanzierungswelt' für mich wieder in Ordnung.
Schön, dass gerade Frau Gather diesen Vorschlag der Landesregierung vorgelegt hat.
Sonntag, 4. April 2010
 Ganz in Uninähe befindet sich ein kleines aber sehr feines Lokal ,,Bodega del Sol". Es zu finden ist allerdings kein Leichtes zumindest, wenn man nach dem Namensschild sucht. Die Emil-Figge-Straße 41 ist ja noch einfach zu finden und das Hotel direkt in Uni- und FH-Nähe auch. Aber dass das, was da drinnen ist, jenes Restaurant ist, kann man nicht erkennen. Es steht groß TRYP auf dem Schild. Nur beim sehr genauen Hinschauen stellt man fest, dass es das Bodega del Sol ist.
Endlich angekommen haben wir dann einen schönen (reservierten) Tisch bekommen und genossen das schöne, rustikale Ambiente. Auch wenn wir wie fast immer schon vor dem Essen gefragt wurden, was wir trinken wollen (nicht ob wir schon was trinken wollen - woher soll man das wissen bevor man weiß, was man isst?!), war sonst der Service super. Wir haben vor dem Essen Gratisbrot mit Aufstrich bekommen, ebenso wurde zur Hauptspeise Gratisbrot gereicht. Außerdem kam das Essen absolut gleichzeitig von zwei Kellnern gebracht, was nicht gerade oft der Fall ist. Es wurde darauf geachtet, dass wir nicht verdursten ohne aufdringlich zu sein.
Und zu guter Letzt war natürlich das Essen lecker und der Wein auch.
Auch wenn Freanki Schnitzel hatte, ist die Küche überwiegend spanisch. Ich habe mir passenderweise einen warmen Tapasteller bestellt und war sehr zufrieden. Ich wundere mich, wie es sein kann, dass wir erst jetzt bemerkt haben, dass so nah an der Uni (super Alternative zur Mensa  ) ein so schönes Restaurant ist. Vielleicht lag es ja einfach an dem verdammt guten Versteck...
Freitag, 8. Januar 2010
Heute wollte ich mir einen neuen internationalen Studierendenausweise erstellen lassen. Ich dachte mir "gehst du ins Reisebüro, ist näher beim Bus, musse nicht bis zum AStA-Copyshop latschen". Aber als ich da war, waren zwei Mitarbeiter mit zwei Kunden beschäftigt. Nachdem ich das Gefühl hatte, dass das noch etwas dauern könnte, gefiel mir die Copy-Shop-Variante dann doch besser. Beim Copy-Shop angekommen stellte ich zufrieden fest, dass hier keine Schlage vor mir ist. Leider erfuhr ich, dass der dafür benötigte Drucker gerade nicht funktioniert, also wieder auf zum Reisebüro. Dort waren die beiden immernoch beschäftigt. Glück im Unglück: direkt (ne halbe Minute) nach mir kam noch eine rein, die warten durfte. Nach weiteren 10 oder 15 Minuten kam endlich ich an die Reihe. Ausweis erstellen ging schnell. Studiausweis und Ticket konnten zum Glück eine Studienbescheinigung ersetzen und schon war ich mit dem Ausweis auf dem nach Hause weg. Oder doch nicht? Ich habe meinen Nachnamen ja schon oft verhunzt gesehen aber er fing noch immer mit einem W an. Hier hieß ich aber leider nun Moroniuk. Klingt ja ganz nett, aber wenigstens die Initialen sollten doch korrekt sein, oder?!  Also wieder zurück ins Reisebüro... Aber hier war natürlich, die die nach mir kam dran. Aaargh! Ich sagte schonmal dem Menschen bescheid, dass da ein Fehler ist. Zum Glück wollte die, die nach und nun vor mir dran war nur Prospekte. Also kam ich diesmal schnell dran und bekam wieder meinen eigenen Namen vom freundlichen Mitarbeiter auf einen neuen Ausweis.
Danach habe ich mich dann gegen den Bus und für's Zufußgehen entschieden, um mich für's Skifahren, was demnächst geplant ist, schonmal an die Frostbeulen zu gewöhnen.
Samstag, 12. Dezember 2009
 Endlich ist es soweit! Nachdem wir nun seit mehreren Wochen in der Mensa wie in einem Aquarium saßen, da wir von der blauen undurchsichtigen O2-Werbung, die auf den Fenstern klebte, umzingelt waren, ist nun endlich wieder die Freiheit heimgekehrt. Als wir vorhin an der Uni vorbei fuhren, habe ich ich sehen können, wie Menschen mit Leitern an den Fenstern herumkrackselten und die Werbung abfummelten. Vielleicht waren es auch nur freundliche Einbrecher, aber die haben das nervige Zeug endlich weg gemacht!
Dienstag, 24. November 2009
 Heute fand erneut eine Bildungsstreikdemo statt. Diesmal vom AStA der TU und der FH Dortmund organisiert. Zusätzlich hat auch das KffB gut mit mobilsiert. So kamen insgesamt etwas über 1000 Studis in die Stadt zur Demo. Nach der friedlichen aber doch gut sichtbaren und lauten Demo machte sich ein kleiner Teil der Demonstranten auf den Hörsaal 1 im Emil-Figge 50 zu stürmen. So reiht sich nun auch Dortmund in die Schlange der besetzten Unis (bzw. Hörsäle) ein.
Mal sehen was morgen bei der Studierendenvollversammlung (HS1, HG2, 14Uhr  ) noch so kommt. Frau Gather kommt sogar vorbei! Könnte interessant werden...
Dienstag, 10. November 2009
Für die, die es noch nicht mitbekommen haben, verweise ich hiermit auf das AStA- und das Pflichtlektüreblog.
Der AStA hat beschlossen einen offenen Brief zur Ausgabe 09/09 der Pflichtlektüre zu verfassen. Der Inhalt dieser war teilweise wirklich nicht das, was man von einer Studierendenzeitung erwartet. Auch die Fotos zum Titelthema erinnern auch mehr an Bild grenzwertige Boulevardpresse.
Ich persönlich, wie sicher auch die meisten oder gar alle im AStA, sehen auch einige gute und interessante Artikel in dieser Zeitung. Doch muss man wirklich zugeben, dass die Ausgabe 09/09 insbesondere dadurch, dass der schlechte Artikel auch noch Titelthema war, wirklich enttäuschend ist.
Konkret ging es hier um "Sex auf dem Campus" und um Artikel wie "Von Sex-Sammlern - Warten auf das große Glück - oder nehmen was kommt? So lieben sich Studenten heute."
Allein der Titel verrät schon wo es hingehen soll. Leider handelt es sich hier um keinen guten Journalismus, sondern eher um einpaar zusammengetragene Erfahrungsberichte (ich frage mich ja woher die kommen, ruft da jemand in der Redaktion an, um einfach davon zu erzählen?) und einige zusammengesuchte Zahlen und Aussagen. Insgesamt erscheint es dank der Erfahrungsberichte und der Fotos, als hätten die meisten Studis nichts besseres als One-Day-Stands im Sinne. Dieses Bild von Studis und dass dies auch noch in einer Lehrredaktion erstellt wird kritisiert der AStA.
Darauf hin schreibt die Pflichtlektüre in einer Stellungnahme auf ihrer Seite: "Sex: Für den AStA ein Tabuthema". Da muss man sich wirklich fragen, ob der Brief durchgelesen wurde. Auch die vielen Angriffe auf Personen des AStA und den AStA als Ganzes, die dann in den Kommentaren folgen, lassen mich wirklich grübeln. Ich befürchte ja, dass die Kommentare von den Redakteuren kommen, denn sonst wären sie vermutlich nicht so aggressiv. Wenn dem so ist, dann weiß ich nicht, wie viel man aus dem Ganzen lernen kann. Kritik hilft besser zu werden. Wenn man Artikel (nicht die Redaktion) kritisiert, so können doch die Autoren am besten daraus lernen. Wenn alle immer nur rufen, wie toll die Artikel sind, dann hat man vermutlich ausgelernt. Ich finde es traurig, dass einige Menschen so schlecht mit Kritik umgehen können und draufhin persönlich werden müssen. Aber falls ihr gerade Langeweile habt und euch am AStA-bashing beteiligen oder davon distanzieren wollt, dies ist die Gelegenheit!
Freitag, 16. Oktober 2009
 Ich sitze gerade in der UB und pauke Mathe, während sich draußen eine Riesenschlage bildet. Die vermeintliche Sportlernight, die vom Sonnendeck in die Mensa verlegt wurde, will nicht so richtig, die Schlage reicht momentan (23 Uhr - Einlass sollte 22.30 Uhr sein) bis zur Mitte der Brücke und die Schlage ist nicht nur lang, sondern circa 5 bis 15 Leute breit.
In die Mensa kann ich von hier aus gucken. Da ist wie es scheint niemand drinnen. Wie man auf dem Bild sieht ist diese auch hell erleuchtet. Scheint ja eine echt dufte Party zu sein.
|
Kommentare