Jeder der gedenkt sich einen Welpen zu holen, sollte sich mal einen ausleihen für 2 bis 3 Tage zumindest. Dann weiß man was auf eine zu kommt. Mein letzter Welpe ist schon lange her (13 Jahre um genau zu sein) und nun, wie schon erwähnt passen wir schonmal auf den von meinen Eltern auf. Im Moment auch länger am Stück, da meine Eltern im Urlaub sind und meine Schwester damit alleine zu lassen wäre echt hart.
Und nun leide ich an Schlafmangel. Spät abends geht man mit dem Hund nochmal raus (junge quasi stubenreine Hunde können ja auch nicht so super lange aushalten) und morgens um 7 Uhr auch wieder. Tagsüber kommt sie so etwa alle drei Stunden raus. Da es ein großer Hund ist, muss sie natürlich nicht nur raus sondern auch etwas mehr Auslauf bekommen. Und zu Hause, da muss natürlich auch gespielt werden. Zusätzlich muss jedes und alles auf Spieltauglichkeit geprüft werden und gegebenenfalls von uns wieder untersagt werden. So langsam weiß sie zumindest grobe Gruppen von "du darfst" und "du darfst nicht"-Sachen. Aber Grenzen sind ja biegsam...ich glaube ich höre da gerade, wie meine Schuhe angekaut werden *aus*!...
Wenn man dann noch seinen üblichen Beschäftigungen nachgehen möchte ist man am Ende des Tages (manchmal auch schon morgens) völlig fertig. Gut, dass ich weiß, dass Bryza lernfähig ist und sie nach und nach ruhiger wird. Aber ich muss ja auch sagen, dass das eine gute Übung für evetuelles Kind (so für die Zukunft) ist. Ich glaube nicht, dass es mit einem Kind einfacher wird und länger dauerts mit der Erziehung auch.

Zum Glück haben Kinder nicht solche scharfen Milchzähne und Krallen und sind bis auf das Stimmorgan so schön hilflos anfangs zumindest.

Ich jedenfalls weiß meine momentane Verantwortungs-"Freiheit" um so mehr zu schätzen.
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